Mit Unternehmergeist und unermüdlichem Fleiß gründete Bernhard Hofschröer in einer schwierigen Zeit das Unternehmen. Er baute mit wachsendem Personal und hohem Qualitätsanspruch die zeitgemäßen Ein- und Mehrfamilienhäuser auch außerhalb des Lingener Raums und war auch in den 1950er und 1960er Jahren schon im Gewerbebau tätig. Auf diesem sicheren Fundament begründet erweiterte der älteste Sohn Helmut Hofschröer das Unternehmen in den 1970er Jahren immer weiter. Besonders im Bereich des konstruktiven Brücken- und Ingenieurbaus setzte der dynamische Unternehmer neue Akzente. Durch den stetigen Ausbau wurden in den 1990er Jahren rund 100 Mitarbeiter beschäftigt. Anfang der 2000er Jahre traten die Söhne Chris und Mark in die Geschäftsführung ein. Sie erweiterten das Leistungsspektrum kontinuierlich und spezialisierten sich auf anspruchsvolle Bauprojekte.
Durch die langjährige Erfahrung und das gesammelte Know-How im Laufe der Jahrzehnte steht Ihnen die Bauunternehmung Hofschröer heute als familiengeführtes Unternehmen in dritter Generation als kompetenter Partner im Brücken-, Hoch-, Ingenieur-, Kläranlagen-, Bahn- und Schlüsselfertigbau zur Seite. 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im nordwestdeutschen Raum mit großer Begeisterung ihr Bestes geben - Das ist Hofschröer! Leidenschaft für den Beruf, Teamgeist, Respekt, Wertschätzung, Qualifizierung und Innovationsfreude sind dabei die Basis unseres Erfolgs.
Um den Herausforderungen der aktuellen Marktlagen, der fortschreitenden Digitalisierung und den dynamischen Veränderungen in der Geschäftswelt optimal zu begegnen, wurde die Geschäftsführung um unsere langjährigen Prokuristen Dipl.-Ing. Stephan Pricker und Dipl.-Oec. Ingo Neugebauer erweitert. Gemeinsam stellen sie die richtigen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft und ebnen einen zukunftsweisenden Weg für die kommende 4. Generation.
Auch baulich haben wir uns großartig weiterentwickeln können. Unser neuer Logistikport an der Friedrich-Ebert- Straße 132 in Lingen wurde pünktlich zur Weihnachtsfeier fertiggestellt. Das rund 21.500 m² große Areal bietet Platz für unsere PKW-, LKW- und Elektrowerkstätten, Wasch- und Kalthallen, Magazin, Geräte & Maschinen, Schalung, Tankstelle und Büroflächen - nicht zu vergessen unsere neue Kegelbahn.
Das ehemalige Wohnhaus an der Alten Haselünner Straße 6 in Lingen wurde erworben und zu einem Wohn- und Geschäftshaus erweitert und umgebaut. Das Ziel war es, das 2,5 geschossige Bestandsgebäude aus den 1930er Jahren so zu erhalten, dass das ursprüngliche und schöne Straßenbild der Alten Haselünner Straße erhalten bleibt. Erweitert wurde das Gebäude durch einen trapezförmigen gläsernen Anbau - unser neues Planungshaus.
Mit den neuen Büroflächen einhergehend konnten wir auch unser Leistungsspektrum noch einmal erweitern. 18 neue Kolleginnen und Kollegen in den Bereichen Architektur, Statik, technische Gebäudeausstattung und Hausverwaltung finden Platz im neuen Planungshaus. Das Team der Verwaltung ist in diesem Jahr erstmals auf 100 Personen herangewachsen.
Die COVID-19-Pandemie (auch Corona-Pandemie) ist der weltweite Ausbruch der Atemwegserkrankung COVID-19 („Corona“). Am 31. Dezember 2019 wurde der Ausbruch einer neuen Lungenentzündung mit noch unbekannter Ursache in Wuhan in China bestätigt. Niemand konnte hier erahnen, dass das Virus die Welt monatelang derart beschäftigt.
Stand: 01.02.2021
Am 20.12.2017 startete das Leuchtturmprojekt für die BP in Lingen offiziell. Rund 50 Mio. Euro investierte die BP am Raffineriestandort Lingen in den schlüsselfertigen Neubau eines Gebäudekomplexes. Das bis dato größte Projekt der Firmengeschichte realisierten wir gemeinsam mit der Firma Mainka Bau GmbH & Co. KG als „Die Lingener Arbeitsgemeinschaft“. Die knapp 17 Meter hohe Pyramidenkonstruktion ist das neue Markenzeichen des Gebäudes.
Von Oktober 2017 bis August 2019 arbeiteten über 50 Kolleginnen und Kollegen als „Die Lingener Arbeitsgemeinschaft“ im Team zusammen um den ambitionierten Fertigstellungstermin zu halten - mit Erfolg. Pünktlich strahlte das Leuchtturmprojekt und die rund 360 BP-Beschäftigten konnten einziehen.
Am 01.09.2017 sind wir mit der gesamten Belegschaft nach Norderney aufgebrochen, um gemeinsam den Grundstein unseres neuen Leitbildes zu legen. Das Leitbild wurde durch unseren Führungszirkel und unserem Betriebsrat in Zusammenarbeit mit einem externen Teamcoach erarbeitet und konnte jetzt zum ersten Mal im gesamten Kollegenkreis thematisiert und bearbeitet werden.
Während der Überfahrt, auf dem Weg zum Strand und am Strand selbst wurden die ersten Elemente des Leitbildes in Kleingruppen bearbeitet. Unsere Vision, unsere Mission und unsere Werte standen an dem Tag im Mittelpunkt. So wurde z.B. in den Gruppen mithilfe des Fröbelturms am Strand eine Werte- Pyramide erstellt. Der Tageschluss auf der Insel fand in der durch uns neu gebauten Bar Columbus statt.
Aus diesem Entschluss der zwei Lingener Traditionsunternehmen SH Holz- und Modulbau und der Bauunternehmung Hofschröer entschieden sich die Geschäftsführer im Jahr 2015 die ML Modulbau GmbH & Co. KG zu gründen, die sich auf die Entwicklung, Fertigung und Montage modularer Holz-Raumsysteme spezialisiert hat.
Als weitere sinnvolle Kooperation sahen die Geschäftsführer der Bauunternehmung Hofschröer und der C. Knoop GmbH aus Emlichheim die Gründung der Knoop-Hofschröer GmbH. Sie bedient den kompletten Leistungsbereich der Sanierung von Beton- und Stahlbauwerken und hat ihren Stammsitz in Nordhorn-Klausheide.
Die 20. Fußball-Weltmeisterschaft fand im Sommer 2014 vom 12.Juni bis zum 13. Juli in Brasilien statt. Nach 2 Siegen und einem Unentschieden in der Gruppenphase, traf die deutsche Nationalmannschaft anschließend u.a. auf Algerien und Frankreich. Der historische Sieg im Halbfinale gegen Brasilien mit 7:1 (5:0) gab große Hoffnung auf das Finale am 13.07.2014 gegen Argentinien. Hier konnte Deutschland sich in der Verlängerung mit einem 1:0 (Götze, 113. Minute) behaupten und somit den 4. WM-Titel nach 1954, 1974 und 1990 einfahren.
Am 23.10.2012 legten Mark und Chris Hofschröer gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung den Grundstein für die Büroerweiterung, welches als Anbau an das Bestandsgebäude in Lingen geplant ist. Die Lingener Tagespost schreibt: „Wir haben hier nicht nur Arbeitsplätze für 60 bis 70 Mitarbeiter geschaffen, sondern wollten auch städtebaulich einen Akzent setzen.“ Das „alte“ Haus sollte stehen bleiben und mithilfe einer Konstruktion aus Stahl und Glas sich mit dem Neubau verbinden.
Nach ca. 12 Monaten war das Projekt abgeschlossen und die neuen Räume wurden bezogen. Gemeinsam mit 150 Gästen wurde das neue Bürogebäude am 20.09.2013 eingeweiht. Der Tag der offenen Tür fand bei Groß und Klein regen Anklang und Freude.
Mit einer beeindruckenden Show werden am 27. Juli in London die XXX. Olympischen Sommerspiele eröffnet. Bis zum 12. August kämpfen mehr als 11.000 Sportler aus 204 Ländern in 302 Wettbewerben um Medaillen. Deutsche Sportler gewinnen insgesamt 44 Medaillen, darunter elfmal Gold. Deutschland steht damit im Medaillenspiegel am Ende auf dem sechsten Platz.
Quelle: www.tagesschau.de
Im großen Rahmen feierten wir das 75-jährige Jubiläum im Saal der Wilhelmshöhe im Stile der 1930er Jahre. Mark und Chris Hofschröer sowie Seniorchef Helmut Hofschröer hießen Kunden, Geschäftspartner, Freunde und Mitarbeiter auf der festlich geschmückten Wilhelmshöhe Willkommen.
Auf die engen Verbindungen zwischen der Firma Hofschröer und der Stadt Lingen wies Oberbürgermeister Dieter Krone hin. „Die Firma Hofschröer, ein Lingener Urgestein, trägt den guten Ruf der Stadt weit über die Grenzen von Lingen hinaus in die Welt“.
Der Dortmunder „U-Turm“ ist ein denkmalgeschütztes Industriegebäude am ehemaligen Stammsitz der Union-Brauerei Dortmund und Wahrzeichen der Stadt. Von Januar 2009 bis November 2010 entstanden für rund 18,0 Mio. Euro insgesamt 19.700 m² Bruttogeschossfläche auf 7 Etagen für die Kunst- und Kreativwirtschaft.
Für den Rück- und Neubau der rund 100 Jahre alten Schellenbergbrücke erneuerten wir in einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Straßenbauunternehmen Dieckmann aus Osnabrück die längste Brücke der Stadt mit einer Länge von rund 125 Metern über 10 Gleise im Rangierbahnhof.
Im Auftrag der Emschergenossenschaft Essen wurde für die Allianz BP Gelsenkirchen GmbH auf dem Werkgelände der BP Ruhröl AG in Gelsenkirchen mit einem Auftragsvolumen von ca. 13,0 Mio. Euro eine Abwasservorbehandlungsanlage von 05.2007 bis 11.2010 gebaut.
Die Hofschröer Projektbau GmbH & Co. KG ist ein in 2007 gegründeter Bauträger und Projektentwickler, der durch eine zeitgemäße Architektur und ein energieeffizientes Denken traumhafte Neubau- als auch Bestandsimmobilien realisiert und renoviert. Dabei gilt in jedem Projekt unser Leitfaden „ Von der Idee … über den Entwurf … bishin zur Steuerung!“
Von November 2004 bis Dezember 2006 haben wir als Arbeitsgemeinschaft unsere erste Grundinstandsetzung einer Schleuse in Meppen realisiert. Nach dieser Maßnahme wurde der Bereich Schleusensanierug fest in das Leistungsspektrum der Bauunternehmung aufgenommen. Es folgten weitere Schleusensanierungen am DEK, WDK und am Neckar.
Der Euro wurde am 1. Januar 1999 als Buchgeld und drei Jahre später am 1. Januar 2002 als Bargeld eingeführt und fungiert als gemeinsame offizielle Währung in 19 EUMitgliedstaaten, die zusammen die Eurozone bilden.
Nach jeweils erfolgreichem Abschluss des Bauingenieurstudiums in Braunschweig bzw. Aachen und einer jeweils 5-jährigen Tätigkeit bei Echterhoff bzw. Oevermann als Bauleiter, steigen die Söhne Mark und Chris Hofschröer in den elterlichen Betrieb ein. Im Jahr 2003 übergibt Helmut die Geschäftsleitung eines wachsenden Lingener Familienunternehmens vertrauensvoll an die dritte Generation.
Der Verhüllte Reichstag war ein Kunstprojekt des Künstlerehepaars Christo und Jeanne-Claude. Im Rahmen des Projekts, dessen Realisierung von 1971 bis 1995 dauerte, wurde das Reichstagsgebäude in Berlin vom 24. Juni bis zum 7. Juli 1995 vollständig mit aluminiumbedampftem Polypropylengewebe verhüllt. Die Reichstagsverhüllung stellt eines der bekanntesten Werke für Kunst im öffentlichen Raum dar.
wikipedia.org
Die Beschäftigtenzahl wächst erstmalig auf über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mittlerweile sind im Büro an der Alten Haselünner Straße 5 in Lingen 11 Kollegen zu Hause
Die Verantwortung auf der Baustelle haben die Poliere. Zum Team zählen 1996 18 Poliere; einige Kollegen sind bereits seit über 30 Jahren im Team.
Im Jahre 1992 wurde die Kläranlage in Dülmen neu gebaut. Nach 1990 (Neubau Adrett Wilhelmshaven) ist dies die zweite Kläranlage, die Helmut und sein Team komplett neu errichtet hat. Vorangegangene Maßnahmen im Kläranlagenbau waren überwiegend Erweiterungen im Bestand.
Mit Montagsdemos und Massenfluchten zwingen die DDR-Bürger ein Regime in die Knie. Am 9. November 1989 öffnen sich die Grenzen, 327 Tage später ist Deutschland wiedervereinigt.
Im Hochbau hat Hofschröer sich längst etabliert und baute neben einer stattlichen Anzahl von Projekten für Erwin Müller und Co Op Nordwest auch über 30 Projekte in ganz Deutschland für das Kloster in Thuine (St. Georgsstift).
Als Haus- und Hof-Bauunternehmen hat Hofschröer sich im Laufe der Zeit bei den Schwestern in Thuine einen Namen gemacht und durfte u.a. im Jahr 1989 das Mutterhaus in Thuine bauen.
Anlässlich des 50. Firmenjubiläums lud Helmut Hofschröer am 18. April 1986 seine Mitarbeiter und Gäste zu einem offiziellen Empfang in das LudwigWindthorst-Haus nach Lingen-Holthausen ein. Viele Festredner aus Politik und Wirtschaft gratulierten Helmut und Bernhard Hofschröer zu dieser Leistung. Ein geselliger Abend bei bester Unterhaltung rundeten den Tag ab. Wie viele Betriebsfeste und Veranstaltungen organisierte Maria Hofschröer auch dieses Fest mit viel Herzblut und Freude. In der Belegschaft war Maria als umsichtige Chefin sehr geschätzt.
Papst Johannes Paul I. folgt dem verstorbenen Papst Paul VI. auf den Heiligen Stuhl. Er selbst starb jedoch bereits 33 Tage nach seinem Amtsantritt, sodass nach einer neuen Wahl Johannes Paul II. Papst wurde
Die im Jahr 1969 bereits gegründete Lingener Baugesellschaft für Ingenieurbau (ab 1976 Lingener Baugesellschaft mbH) war an der wesentlichen Entwicklung Lingens und seines Umlandes beteiligt. Gemeinsam mit den ansässigen Baufirmen Lühn, Otten, Demann, Hermes und Hofschröer wurden gemeinsam umfassende Projekte abgewickelt.
Hierzu gehören unter anderem der Bau von Monsanto und Bärlocher Chemie, der Bau des heutigen Christophoruswerks und des Kernkraftwerks Lingen sowie der Tiefgarage unter dem Lingener Marktplatz.
Das bereits im Jahr 1974 erworbene 9.000 m² große Gelände an der Friedrich-Ebert-Straße im Lingener Industriegebiet Nord wurde mit einer rund 1.300 m² großen Werkhalle und zwei Betriebswohnungen bebaut und in Betrieb genommen. Neben der Verwaltung an der Alten Haselünner Straße ein zentraler Anlaufpunkt für die Belegschaft.
Als Mann des Ingenieurbaus war es für Helmut Hofschröer nur eine Frage der Zeit, wann er die erste Kläranlage oder die erste Brücke baut. 1972 wurde dann die erste Kläranlage in Lingen erweitert und 1975 die erste Brücke der Firmengeschichte in Hohenkörben bei Nordhorn errichtet. Schnell hat Helmut erkannt, dass wir das Know-How für solche umfassenden Bauprojekte entwickeln können. Seitdem gehören diese Leistungsbereiche fest in das Portfolio der Bauunternehmung.
Auch im Hochbau konnte das Wissen laufend ausgebaut werden und somit immer komplexere Gebäudestrukturen in Betonbauweise realisiert werden. So wurde im Jahr 1972 z.B. das LudwigWindthorst-Haus in Holthausen bei Lingen erstellt.
Kleiner Schritt, großer Sprung - Am 16. Juli 1969 schießt die Rakete gen Himmel. Fünf Tage später, am 21. Juli, steigt Neil Armstrong die Leiter hinab und setzt auf dem pudrigen Boden auf. 500 Millionen Menschen verfolgen die Mondlandung gebannt am TV.
Quelle: www.br.de
Im Jahr 1967 stieg der älteste Sohn Helmut Hofschröer in den elterlichen Betrieb ein. Zuvor absolvierte Helmut von 1958 bis 1960 seine Lehre in der Bauunternehmung und studierte von 1961 bis 1965 Hoch- und Tiefbau in Oldenburg. Sein Examen bestand Helmut 1965 im Ingenieurbau. 1968 wird Helmut Geschäftsführer der Bauunternehmung Hofschröer und leitet ab sofort die Geschäfte mit seinem Vater Bernhard.
Bis 1965 zählten die jährlichen Betriebsfeste zum wichtigen Bestandteil der „Firmenpolitik“. War ein Fest gefeiert, so begannen Bernhard und Mathilde Hofschröer bereits mit der Planung der nächsten Feierlichkeit. Gefeiert wurde immer rund um Lingen z.B. beim Grünen Jäger, Gasthaus Thien in Altenlingen oder in Hanekenfähr bei Familie Schepergerdes.
Auch den Fußball hat man im Kollegenkreis größtenteils sehr geschätzt und so kam es regelmäßig zu Spielsituationen nach Feierabend auf dem Rasen, fernab der Baustelle.
Das Geschäft vergrößerte sich zusehends. Die Belegschaft wuchs rasant auf 50 Mann und ohne Lastwagen und größere Maschinen ging es auch nicht mehr. Immer umfangreichere Bauaufträge bewiesen das Vertrauen, das seine Auftraggeber in seine gute und saubere Arbeit setzten. So war es nun möglich, neben privaten Bauherren auch den öffentlichen Bauherrn im Hochbau zu bedienen.
Deutschland ist Weltmeister! Neun Jahre nach dem Krieg erringt die deutsche Nationalmannschaft einen kaum für möglich gehaltenen Erfolg und schlägt im WMFinale 1954 den haushohen Favoriten Ungarn.
Die Auftragsbücher waren voll und unermüdlich schaffte die Belegschaft auch über den Acht-Stundentag hinaus. Der Begriff Work-Life-Balance war sicherlich zu dieser Zeit noch nicht verbreitet. Bernhard Hofschröer und seine Frau Mathilde bewiesen aber bereits hier Einfühlsamkeit und organisierten den ersten Betriebsausflug zum Hermanns-Denkmal nach Detmold. Für viele ein ganz besonderes Erlebnis , denn für Urlaube und Ausflüge fehlte schlichtweg die Zeit und oft auch das Geld.
Das bereits 1949 erworbene Haus an der Alten Haselünner Straße 5 in Lingen (Ems) wird durch einen Anbau erweitert, der dann Wohnsitz der Familie Bernhard Hofschröer bis 1968 bleibt. Ein kleines Büro von ca. 8m² wird vorerst in der Wohnung eingerichtet. 1952 wurde die Altbauwohnung zu einer rund 50 m² großen Bürofläche umgebaut.
Mit der Berliner Luftbrücke reagieren die westlichen Alliierten auf die sowjetische Blockade Berlins.
Trotz der siebenjährigen Trennung von Bernhard Hofschröer, seiner Familie und seinem Unternehmen, war sein Schaffenswille ungebrochen. Schon in der Gefangenschaft beschäftigte er sich damit, was zu tun ist, wenn er an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt. Mit der Errichtung einer Scheune beim Bauern Holt in Holthausen und dem Erwerb eines Grundstücks für die Errichtung eines Bauhofs an der Nöldekestraße in Lingen im Jahr 1949, wurde Ende der 1940-er Jahre eine neue Epoche für die Bauunternehmung Hofschröer eingeläutet.
Die Schrecken der NS-Zeit wirken sich natürlich auch auf die Bauunternehmung Hofschröer aus. Ab 1940 ruht der Betrieb; im September 1941 wird Bernhard eingezogen und kehrt im Juni 1947 aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Durch die Kriegseinwirkungen gehen alle Geräte verloren.
Der Liebe wegen zieht es Bernhard Hofschröer im November 1938 nach Lingen in das Elternhaus seiner Frau Mathilde an der Alten Haselünner Straße 5. Hier bot sich ihm ein größeres Betätigungsfeld und seine liebe Frau Mathilde unterstützt Bernhard vom ersten Tage an als treue und vor allem umsichtige Mitarbeiterin in der Geschäftsführung insbesondere in den kaufmännischens Bereichen.
Es war ein großer Tag in der Porsche-Villa. Der erste „Volkswagen“ wurde präsentiert.
Am 01. April gründet Bernhard Hofschröer seine Firma in Holthausen (Kreis Lingen), nachdem er im Juni 1933 seine Meisterprüfung als Zimmerermeister an der Bauschule in Rastede abgelegt hat.
Sein erster Auftrag war das Wohnhaus für seinen Bruder Hermann Hofschröer in Holthausen.